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MA 20019: Johann Sebastian Bach, 8 concerti per clavicembalo.  Erschienen: 02/2004. Gesamtspieldauer: 75:05. Digipack, Textheft 48 Seiten (Deutsch/Englisch/Französisch)

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Index
Johann Sebastian  Bach
Concerto C-Dur "Grosso Mogul" BWV 594
1 keine Satzangabe 5:35 Hörprobe
2 Recitativo Adagio 2:30 Hörprobe
3 Allegro 6:12 Hörprobe
Concerto F-Dur BWV 978
4 Allegro 2:17 Hörprobe
5 Largo 2:31 Hörprobe
6 Allegro 2:35 Hörprobe
Concerto d-Moll BWV 974
7 Andante 3:05 Hörprobe
8 Adargio 3:35 Hörprobe
9 Presto 4:02 Hörprobe
Concerto G-Dur BWV 973
10 Allegro assai 2:07 Hörprobe
11 Largo 2:25 Hörprobe
12 Allegro 2:03 Hörprobe
Concerto C-Dur BWV 976
13 Allegro 3:08 Hörprobe
14 Largo 3:29 Hörprobe
15 Allegro 2:32 Hörprobe
Concerto C-Dur BWV 977
16 keine Satzangabe 2:37 Hörprobe
17 Adagio 1:34 Hörprobe
18 Giga 3:55 Hörprobe
Concerto G-Dur BWV 980
19 Allegro 3:29 Hörprobe
20 Largo 3:22 Hörprobe
21 Allegro 3:14 Hörprobe
Concerto D-Dur BWV 972
22 Allegro 2:00 Hörprobe
23 Larghetto 2:43 Hörprobe
24 Allegro 2:12 Hörprobe
Presto aus Concerto G-Dur BWV 592a
25 Presto 1:37 Hörprobe
Besetzung
Naoki Kitaya Cembalo
Rainer Zipperling Cello, Viola da gamba
Thomas Boysen Theorbe, Barockgitarre
Daniel Oman Colascione
Naoko Matsumoto Continuo Cembalo
Rezensionen
Klassik Heute Online   Klassik Heute Juni 2004
Eine schier überbordende Musizierfreude und eine abwechslungsreiche Besetzung, die auch in der kammermusikalischen Verkleinerung gelegentlich nicht auf das Rückgrat eines Continuo-Ensembles verzichtet, machen diese Einspielung zur ersten Wahl für ein schon häufiger eingespieltes Repertoire, das allerdings selten so vital und liebevoll zugleich vorgeführt worden ist....
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Bayern 4 Klassik  
Gerade ist eine CD erschienen mit acht Cembalokonzerten nach italienischen Meistern von Johann Sebastian Bach. Und in der gewählten akustischen Realisierung dieser reinen Tastenmusik mit hinzugenommener Continuo-Gruppe erklingt die Musik unerhört wunderbar-virtuos und auch unerhört wunderbar-kontemplativ....
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Abeille Musique  
Pour ces huit concerts transcrits par Bach, le claveciniste Naoki Kitaya a choisi d’être accompagné par un ensemble d’instruments à tessiture grave : violoncelle, gambe, théorbe, guitare baroque. Deux concertos sont donnés sans accompagnement, ce qui n’a rien d’anormal puisque, originalement, Bach semble avoir confié tous ces concertos au clavier seul, clavecin ou orgue....
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Toccata   TOCCATA Mai/Juni 2004
Naoki Kitayas Cembalospiel ist packend, direkt und impulsiv, technisch souverän und individueller Farbe ... Bisweilen "unterlegt" er die Cembalosolokonzerte wieder mit einer Basso continuo Gruppe, die aus seinen Kollegen Rainer Zipperling (Cello), Thomas Boysen (Theorbe), Daniel Oman (Colaseione) und Naoko Matsumoto (italienisches Cembalo) besteht. Dieser Kniff bringt eine sagenhafte Klangfarbe in die Interpretation, da geht wirklich die Post ab....
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Fono Forum   Fono Forum August 2004
Schön, wenn in der Alten Musik die Frage, was authentisch ist, so beherzt hinter sich gelassen wird und das Ergebnis so viel Spaß macht: Für die Mitwirkung einer imposanten Continuo-Gruppe hat der Cembalist Naoki Kitaya - u. a. langjähriger Begleiter von Maurice Steger - Bachs Bearbeitungen italienischer Concerto-Vorlagen für Tasteninstrument (neben Werken Vivaldis auch Marcellos berühmtes Oboenkonzert) nunmehr also ein zweites Mal eingerichtet....
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Johann Sebastian Bach, 8 concerti per clavicembalo

"Concertare" meint "wettstreiten", das Wesen eines "Concerto" besteht im Mit- und Gegeneinander von Solist und begleitendem Streicherensemble, und es liegt in der Natur der Sache, daß sich dieser Dialog im Falle einer Übertragung auf nur ein einziges Instrument - hier das Cembalo - klanglich nur bedingt nachvollziehen läßt. Vor allem deswegen hat Naoki Kitaya sich entschieden, dem Solocembalo ein Begleitensemble verschiedener Baßinstrumente gegenüberzustellen - eine Entscheidung, die sich in verschiedener Hinsicht bezahlt macht: So erreichen die Akkordrepetitionen im Mittelsatz des Concerto in F BWV 978 durch die Gambe eine Eindringlichkeit, die der linken Hand des Cembalisten kaum zu entlocken gewesen wäre, klar grenzt sich der Orgelpunkt im Eröffnungssatz des Concerto in C BWV 976 von den anderen Stimmen ab, reizvoll setzt im zweiten Satz der Baß dem Arioso der Oberstimme seine eigene Linie entgegen, geradezu trotzig wirken die rhythmischen Impulse im abschließenden Allegro und unterstreichen vom Continuo aus den "alla rustica" Charakter des gesamten Satzes. Und wer die beiden langsamen Mittelsätze der Konzerte BWV 980 und BWV 974 in der eingespielten Version gehört hat, sich vom Kontrast zwischen starrem Sarabanden-Rhythmus und Cantabile der Melodie (Track 20) oder den einfühlsamen Improvisationen der Continuo-Gruppe (Track 8) hat verzaubern lassen, wird den Interpreten rechtgeben, daß "Weniger" nicht immer "Mehr" bedeuten muß, und im vorliegenden Fall ein "Mehr an Instrumenten" durchaus ein "Mehr an Wirkung" erzielt - auch wenn eine solche Besetzung von Bach eigentlich nicht vorgesehen ist.
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