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MA 20024: Georg Friedrich Händel: Sonaten für Blockflöte.  Erschienen: 07/2004. Gesamtspieldauer: 71:31. Digipack, Textheft 48 Seiten (Englisch/Deutsch/Französisch)

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Index
Georg Friedrich  Händel
Trio Sonata in c minor HWV 386 a op. 2/1
1 Andante 03:26 Hörprobe
2 Allegro 02:26 Hörprobe
3 Andante 02:51 Hörprobe
4 Allegro 02:10 Hörprobe
Sonata in d minor HWV 367 a
5 Largo 02:27 Hörprobe
6 Vivace 02:07 Hörprobe
7 Furioso 02:04 Hörprobe
8 Adagio 01:31 Hörprobe
9 Alla Breve 01:46 Hörprobe
10 Andante 03:05 Hörprobe
11 A Tempo Di Minuet 01:32 Hörprobe
Sonata in F major HWV 369
12 Larghetto 02:15 Hörprobe
13 Allegro 02:05 Hörprobe
14 Alla Siciliana 01:19 Hörprobe
15 Allegro 01:57 Hörprobe
Sonata in B-flat major HWV 377
16 (Air) 02:00 Hörprobe
17 Adagio 01:16 Hörprobe
18 Allegro 01:22 Hörprobe
Sonata in a minor HWV 362
19 Larghetto 02:39 Hörprobe
20 Allegro 02:29 Hörprobe
21 Adagio Molto 02:13 Hörprobe
22 Allegro 01:47 Hörprobe
Sonata in C major HWV 365
23 Larghetto 02:32 Hörprobe
24 Allegro 02:09 Hörprobe
25 Larghetto 02:07 Hörprobe
26 A Tempo di Gavotta 01:18 Hörprobe
27 Allegro 01:25 Hörprobe
Sonata in g minor HWV 360
28 Larghetto 02:14 Hörprobe
29 Andante 01:38 Hörprobe
30 Adagio 00:52 Hörprobe
31 Presto 01:10 Hörprobe
Trio Sonata in F major HWV 389 op. 2/4
32 Larghetto 02:07 Hörprobe
33 Allegro 01:24 Hörprobe
34 Adagio 01:55 Hörprobe
35 Allegro 01:56 Hörprobe
36 Allegro 01:41 Hörprobe
Besetzung
Dorothee Oberlinger Blockflöten
Ensemble 1700
Anton Steck Violine
Hille Perl Viola da Gamba
Thomas Boysen Laute, Theorbe, Barockgitarre
Carsten Erik Ose Bassblockflöte
Katharina Braha Fagott
Alexander Puliaev Cembalo
Georg Friedrich Händel: Sonaten für Blockflöte

Die originalen Blockflötensonaten von G.F.Händel gehören heute zum Standardrepertoire jedes Flötisten. Sie liegen auch in zahlreichen Einspielungen vor. In den letzten Jahren hat jedoch die Händelforschung gerade bei diesen Werken im Hinblick auf Quellenlage und Notentext neue Erkenntnisse gewonnen, die zu Neuausgaben geführt haben und jetzt auch eine neue Einspielung rechtfertigen. Die Kölner Flötistin Dorothee Oberlinger, die in den letzten Jahren vor allem mit ihrer außergewöhnlichen Einspielung von Vivaldi Konzerten Aufsehen erregt hat und z.Z. eine Professur in Vertretung an der Musikhochschule Köln innehat, widmet sich dieser interessanten Aufgabe mit prominenten Mitstreitern. Fast alle modernen Ausgaben der Sonaten bezogen sich im Notentext nicht etwa auf die vorhandenen Handschriften, sondern auf die Frühdrucke. Die Autographe sind jedoch zumeist nicht als Kompositionsautographe, sondern als Reinschrift zu betrachten, die Händel vermutlich für seinen Unterricht anfertigte und mit einer Fülle nachträglicher Verbesserungen versah, auch noch nachdem die Stücke schon in Druck erschienen waren. Diese Veränderungen betreffen Bezifferung, Rhythmus, Ornamente, Artikulation, Satz und Taktbezeichnungen, ja sogar einzelne Noten und melodische Passagen. Somit müssen sie als Fassung letzter Hand angesehen werden.Die vorliegende Einspielung der 6 Blockflötensonaten und der beiden Trios orientiert sich im Bezug auf den Notentext an diesen neuesten Forschungsergebnissen, verwendet die damals in England gebräuchliche Stimmtonhöhe von 406 hz und benützt für die Generalbassausführung verschiedene, den jeweiligen Charakter einer Sonate unterstützende Generalbassinstrumente: Cembalo, Laute, Gambe, Fagott. In der F-Dur -Sonate wird die Baßstimme dazu noch von einer Bassblockflöte gespielt, eine damals in England durchaus übliche Praxis. Auch im Bereich der Kammermusik mit Blockflöte zeigt sich die Genialität dieses großen Barockkomponisten.
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